Die CDU Heidelberg sieht in Strafmaßnahmen gegen Autofahrer den falschen Ansatz, um eine Mobilitätsveränderung zu erreichen. Die Christdemokraten setzen für den Umstieg auf attraktivere Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und beim Radverkehr. Gleichzeitig wird aus Sicht das CDU das Auto auch zukünftig ein Teil im Mobilitätsmix sein. Diese Meinung teilt auch der Erste Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Jürgen Odszuck, wie er in einem Gespräch mit Stadtrat Alexander Föhr klarstellte.

„Wir brauchen eine intelligente, gut vernetzte und umweltfreundliche Verkehrsinfrastruktur in Heidelberg. Daran müssen wir als Stadt Schritt für Schritt, aber ohne ideologisch motivierten Schaum vor dem Mund, arbeiten. Der Verkehrsentwicklungsplan 2035 kann eine Basis dafür sein, dieses Ziel zu erreichen“, sagt der Kreisvorsitzende der CDU Heidelberg und Stadtrat Alexander Föhr. Die CDU sieht Heidelberg auf einem guten Weg, denn 75% aller innerstädtischen Wege werden schon heute zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zurückgelegt. Den Anteil will die CDU durch zusätzliche Busse und Bahnen, Angebote wie das vergünstigte Stadtteilticket, aber auch durch attraktive Radtrassen wie in der Kurfürstenanlage oder von Kirchheim über die Bahnstadt ins Neuenheimer Feld, erhöhen. Gleichzeitig setzt sich die Partei für einen neuen leistungsfähigen Betriebshof auf der Gewerbefläche Ochsenkopf ein. Dieser ermöglicht es, mehr Busse und Bahnen im Stadtgebiet einzusetzen. Auch das Auto ist für die CDU Teil des Mobilitätsmixes. „Wir sind davon überzeugt, dass der motorisierte Individualverkehr auch zukünftig seinen Wert hat, ganz gleich welche Antriebsform dominieren wird. Das Auto hat für einen Teil der Bevölkerung eine wichtige Bedeutung und ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe oder die Organisation des Familien- und Berufsalltags“, sagt Stadtrat Martin Ehrbar.
Genauso sieht dies der Erste Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Jürgen Odszuck, wie er in einem Gespräch mit Alexander Föhr deutlich machte: „Ich habe bei der VCD-Veranstaltung ausdrücklich die Bedeutung des Autos unterstrichen. Gleichzeitig wollen wir als Stadt positive Anreize für den Umstieg setzen. Autofahrer zu bestrafen oder aus Heidelberg zu verbannen ist gerade ist nicht mein Ziel. Heidelberg hat eine Oberzentrumsfunktion für das Umland, was eine Offenheit für alle Formen der Mobilität voraussetzt.“
Neben einem guten Mobilitätsmix strebt die CDU Heidelberg eine bessere bauliche Trennung von Fußwegen, Radwegen, ÖPNV-Trassen und Straßen an, wo immer es möglich ist, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Zudem will die CDU die Stadtteile durch effektivere Pendlertrassen vom Durchgangsverkehr entlasten. Alexander Föhr: „Wir setzen uns für die Vernetzung der Verkehrsarten mit flexiblen Umsteigemöglichkeiten und einem Einsatz nach ihren jeweiligen Stärken ein. Nur so können Busse und Bahnen, das Rad oder das Auto klug kombiniert werden. Dabei wollen wir ein Mehr an Attraktivität für die Nutzer. An der teilweise hysterischen Hetze gegen das Auto werden wir uns nicht beteiligen.“ Was ganz grundsätzlich im Straßenverkehr in Heidelberg vermehrt von allen Verkehrsteilnehmern notwendig sei: ein besseres Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme.

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