Nach Neuwahlen ist die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Kreisverband Heidelberg gut aufgestellt. Alter und neuer Kreisvorsitzender ist Tilo Müller. Der studierte Jurist, Betriebswirt und Bankenprüfer ist selbständiger Unternehmensberater, der vorwiegend für mittelständische Unternehmen und Banken deutschlandweit tätig ist. Er wurde von der Mitgliederversammlung Anfang März 2020 einstimmig als Kreisvorsitzender im Amt bestätigt.

Tilo Müller führt den Kreisverband Heidelberg seit dem Jahr 2017 und ist außerdem in der vierten Periode Bezirksvorstandsmitglied der MIT Nordbaden. Daneben ist er auf baden-württembergischer Landes- und Bundesebene der MIT aktiv. Für die Interessen und Belange mittelständischer Unternehmen setzt er sich daneben im Kreisvorstand der Heidelberger CDU und in weiteren Gremien ein. In der letzten Landtagswahlperiode leitete er die Arbeitsgruppe: „Baden-Württemberg - das Mittelstandsland“ im Landesfachausschuss Wirtschafts- und Finanzpolitik der CDU Baden-Württemberg. Daneben ist er stellv. Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung Heidelberg und stellv. Vorsitzender des CDU Stadtbezirksverbandes Heidelberg-Kirchheim. 

Nicht mehr kandidiert aus privaten Gründen hat seine Stellvertreterin und Stadträtin Kristina Essig, bei der er sich für die langjährige Mitarbeit in der MIT Heidelberg bedankte. Um die herausfordernden Aufgaben der Zukunft besser meistern und die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen zu können, wählte der Kreismittelstandstag nun drei Stellvertreter. Es sind dies, der Unternehmer und Vorsitzende der Freien Wähler Vereinigung e.V. Heidelberg Frank Beisel, der Rechtsanwalt und Geschäftsführer beim Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. Christoph Glaser sowie der Geschäftsführer der JAS – Jan Segenwitz GmbH und Vizepräsident der Perkeo-Gesellschaft Heidelberg 1907 e.V. Andreas Ziegler.  

Neu im Amt des Schatzmeisters ist der Kaufmann Hans-Werner Lindgens, der unter anderem Ehrensenator der EBS Universität für Wirtschaft und Recht und Träger des Bundesverdienstkreuzes ist. Er tritt die Nachfolge von Steuerberater Bernhard Müller an, der aus zeitlichen Gründen nicht mehr kandidierte.

Das Amt der Pressereferentin übernimmt die Vorsitzende des bedeutenden CDU- Stadtbezirksverbandes Rohrbach-Boxberg-Emmertsgrund aus dem Heidelberger Süden, Karin Weidenheimer, die als Verwaltungsbeamtin im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg die Sorgen und Nöte des Mittelstandes ebenfalls spüren kann.  

Als Schriftführerin und Internetbeauftragte fungiert die Rechtsanwältin einer Heidelberger Großkanzlei Anna Köhler, die zugleich Kreisvorsitzende der Jungen Union Rhein-Neckar ist. Komplettiert wird der MIT Kreisvorstand durch Hannes Gutjahr, der weiterhin als aktiver Beisitzer dabei ist. 

Als Kassenprüfer wurden der Steuerberater Dr. Wolfgang Heindl und die Landesvorsitzende des Verbands der Unternehmerinnen in Baden, Erika Schroth wiedergewählt. Außerdem wurden Delegiertenwahlen für den MIT Bezirks- und Landesmittelstandstag durchgeführt.

Die Mitgliederversammlung, die im Heidelberger Traditionsrestaurant „Zum Güldenen Schaf“ im Herzen Heidelbergs tagte, konnte im Jahr 2020 bereits einige neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen. Davon 50 Prozent Frauen und 25 Prozent unter 30 Jahren. Dennoch bleibt ein wichtiges Ziel für das laufende Jahr, die Neumitgliedergewinnung aus dem Mittelstand zu forcieren, um weitere Kräfte zu bündeln.

Als Gast konnten der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Rhein-Neckar, der Steuerberater Christian Wanner (Wiesloch) begrüßt werden, der ein Grußwort hielt und die Sitzungs- und Wahlleitung übernahm.

Aus Termingründen leider nicht dabei sein konnte unser geschätztes Mitglied Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers MdB, der jedoch Grüße aus Berlin sendete und der Versammlung bereits im Vorfeld einen guten Verlauf wünschte.  Verhindert war auch der Landesvorsitzende der MIT Baden-Württembergs und stellvertretende Bundesvorsitzende Oliver Zander, der in anderer Funktion unterwegs war und der MIT Bezirksvorsitzende Nordbadens und Architekt Rolf Buttkus (Baden-Baden), der dieses Mal leider kurzfristig erkrankt war.

Erfreut äußerte sich Tilo Müller über die Teilnahme der eigens aus Stuttgart angereisten Landesgeschäftsführerin der MIT Baden-Württemberg, Ulla Müller-Eisenhardt, die einen Gruß des Landesvorsitzenden überbrachte und für einen reibungslosen Ablauf der Versammlung sorgte. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich der MIT-Kreisvorsitzende Tilo Müller bei der Landesgeschäftsführerin für die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Team der Landesgeschäftsstelle. In seiner Rede bedanke sich der Kreisvorsitzende Tilo Müller bei den anwesenden Mitgliedern der MIT Heidelberg für Ihr Kommen und ihren ehrenamtlichen Einsatz. Besonderer Dank galt den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Dr. Jan Gradel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Heidelberger Gemeinderat, Stadtrat Matthias Kutsch, Alexander Mitsch, Vorsitzender der Werte Union und den Unternehmern Christian Kücherer und Thomas Treiber für ihre bisherige Mitarbeit. Er betonte, dass es sich trotz Anstrengung für eine Gesellschaft lohne, wenn man sich für gute Rahmenbedingungen des Mittelstandes, seiner Unternehmen und der vielen hochwertigen Arbeits- und Ausbildungsplätze einsetze. Auch eine gute Nahversorgung mit Lebensmitteln erfordere täglichen Einsatz im Groß- und Einzelhandel.  

Es gäbe hier immer wieder alte und neue Herausforderungen wie Bürokratieabbau, Steuervereinfachung sowie Digitalisierung, Breitbandausbau, Robotik und Standortsicherung. Diesen müsse man sich in einem permanenten Begleitprozess auf allen Ebenen annehmen. Gerade Familienunternehmen stehen mit ihrem guten Namen und ihren hervorragenden Produkten und Dienstleistungen „im Feuer des Wettbewerbs“. Auch Handwerksbetriebe brauchen Zukunftsfestigkeit und Erweiterungsflächen. Wenn Fachpersonal und Nachwuchskräfte fehlten ist das ein ernsthaftes, teilweise existenzielles Thema für den Mittelständler.  

Auch gelte es verstärkt von staatlicher Seite Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um die deutsche Wirtschaft und Ingenieurskunst im Mittelstand vor dem Ausverkauf und Aufkauf durch andere totalitäre Staatswirtschaften zu schützen. Auch die soziale Marktwirtschaft, ein Kulturgut deutscher Prägung, wie wir sie kennen, lieben und leben, darf nicht dem globalen Spiel der Kräfte preisgegeben werden. So wie die Demokratie unseres Grundgesetzes müsse auch die soziale Marktwirtschaft eine wehrhafte sein.

Hinsichtlich einer Kandidatur für die Nachfolge von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, sprach sich der neu gewählte Vorstand klar für Bewerber Friedrich Merz aus. Tilo Müller erklärte dazu: „Wir brauchen ein starkes Team rund um den gemeinsamen Kanzlerkandidaten der CDU/CSU!“ Denn dieser könne den „Tanker Deutschland“ nicht allein steuern. Die MIT Heidelberg fordert daher zeitnah ein starkes „CDU/CSU – Competence Team“ aufzustellen, in dem auch bekannte und zukunftsorientierte Persönlichkeiten wie Carsten Linnemann, Julia Klöckner, Jens Spahn, und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vorkommen müssen. 

Bezogen auf Heidelberg und die Metropolregion Rhein-Neckar führte Tilo Müller aus, dass der digitale Wandel in der Arbeitswelt inzwischen nahezu alle Branchen erfasst habe, aber längst nicht alle Probleme gelöst seien. So hinken die Ausbildung und Umsetzung teilweise noch deutlich hinter den Möglichkeiten her. Neue Technologien werden auch im Bereich Verkehr, Kommunikation, Gesundheitswesen, Umwelt- und Klimatechnologie noch nicht hinreichend genutzt. Einer robusten Altersversorgung, auch des Mittelstandes, müssen sich die Regierungen in Land und im Bund vor diesem Hintergrund des Wandels zeitnah stellen. Er forderte außerdem eine bessere Vernetzung und verstärkte Zusammenarbeit für einen krisenfesten Mittelstand zwischen Berufsverbänden, Einzelhandelsverband, Handwerkskammer, IHK und anderen Institutionen und Verbänden sowie der kommunalen Verantwortungsträger. Der Mittelstand brauche auch wieder einen Hafen bei den Parteien, vor allem bei der CDU.

Die MIT Heidelberg wird sich weiterhin für die kleinen und mittleren Unternehmer, Freiberufler und die im Mittelstand Beschäftigten stark machen. Andere, zentralistische Gesellschaften wie in Frankreich beneiden uns teilweise um unseren deutschen Mittelstand. Denn, so Müller abschließend: „Wenn es dem Mittelstand gut geht, geht es allen gut.“

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