Wahlkreisvertreterversammlung der CDU Heidelberg: Anja Boto zur Landtagskandidatin nominiert

Am Samstag, den 18. Juli 2020, kamen im Gesellschaftshaus im Pfaffengrund rund 60 CDU-Delegierte aus dem Wahlkreis Heidelberg zusammen, um ihre Kandidatin für die Landtagswahl 2021 zu nominieren. Die Neuenheimer Bezirksbeirätin Anja Boto wurde erstmalig zur Wahlkreiskandidatin bestimmt. Anja Boto ist 46 Jahre alt, verheiratet, dreifache Mutter und lebt mit ihrer Familie im Stadtteil Neuenheim. Dort engagiert sie sich als Bezirksbeirätin und stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtbezirksverbands.

In ihrer Bewerbungsrede betonte Anja Boto, wie wichtig es ihr ist, dass Politik ganzheitlich gemacht wird. Vernunft statt Ideologie, pragmatisch und unbürokratische Hilfe, wo sie nötig ist. Besonders für den Mittelstand, denn Wertschöpfung geschieht bei uns genau dort, beim Mittelstand. Wichtig sei ihr auch das Thema Digitalisierung – und das nicht nur in Schulen. Digitalisierung sei auch nötig um sich mehr und mehr von repetitiven Aufgaben zu befreien und sich so mehr um die Kreativen kümmern zu können – kurzum: um die Produktivität zu erhöhen. Deutschland und insbesondere Baden-Württemberg ist immer noch das innovativste Land und mit Hilfe der Digitalisierung hat es eine reelle Chance noch innovativer zu werden.

Das Thema Bildung sei eine der wichtigsten Aufgaben der Landespolitik. Und nirgendwo zeige sich unser Wertegerüst so deutlich wie in der Bildungspolitik. „Ich will mich in Stuttgart dafür einsetzen, dass weiterhin mindestens jeder vierte Euro des Landeshaushalts in den Bildungsbereich fließt. Wir investieren kontinuierlich in eine gute und zuverlässige Schullandschaft. Für uns und unsere Spitzenkandidatin Dr. Susanne Eisenmann ist das die wichtigste Zukunftsinvestition.“

Aus gegebenem Anlass sprach sie sich außerdem für die Fortführung und Förderung der Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei, Stadt und Land aus. In Heidelberg sei dadurch konkret die Kriminalität gesunken und das Sicherheitsgefühl der Bürger gestiegen.

„Wir brauchen eine starke Stimme: für nachhaltige, durchdachte, wirtschaftliche Perspektiven, für unsere Sicherheit, für unsere Bildung, für unsere Familien, für den Klimaschutz und dafür trete ich an“, so Boto.

Zum Zweitkandidaten wurde der selbständige Bäckermeister Hans Breitenstein aus Wieblingen gewählt. Ihm liegen berufsbedingt und auf Grund seines ehrenamtlichen Engagements besonders das Handwerk und die innere Sicherheit am Herzen. „Es kann nicht sein, dass die Polizei und das gesamte Rettungswesen ständig für die Ausrüstung und für Einsatzfahrzeuge kämpfen müssen! Wir helfen und schützen selbstlos, dafür gehen wir oft über unsere körperlichen Grenzen hinaus. Im Einsatz muss daher die Ausrüstung stimmen!“ Im Handwerk müsse laut Breitenstein die Bürokratie endlich abgebaut werden, damit man sich mehr auf die eigentliche Arbeit konzentrieren könne als auf das Ausfüllen von Formularen.

Dass beide engagierte Kandidaten sind, unterstrichen sie in ihren Bewerbungsreden nicht zuletzt auch dadurch, als beide an die Geschlossenheit und die Tatkraft der einzelnen Mitglieder im anstehenden Wahlkampf appellierten. Es stehe die schwierige Aufgabe bevor, das Heidelberger Direktmandat wiederzugewinnen.

Der Kreisvorsitzende der CDU Heidelberg, Stadtrat Alexander Föhr, sagte in seiner Rede, dass Heidelberg schlecht von unserer einzigen Abgeordneten im Landtag vertreten sei. „Ob Ankunftszentrum, Polizeipräsidium, IBA oder Masterplan Neuenheimer Feld: Theresia Bauer duckt sich weg. Das wollen wir mit einer CDU-Abgeordneten ändern“, so Föhr.

Abschließend gilt ein herzliches Dankeschön dem Team der CDU Geschäftsstelle für ihren Beitrag zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung unter den aktuellen Bedingungen.