„Wir sind entsetzt angesichts der Prognosen der Kämmerei. Jeder vernünftige Mensch lebt so, wie es seine persönlichen Verhältnisse zulassen, das sollte auch für den Staat gelten. Eine Politik auf Pump und neue Schulden können wir uns nicht leisten“, sagte der Kreisvorsitzende der Jungen Union Heidelberg Julian Bollig angesichts der drohenden Doppelverschuldung zum Jahre 2038, „Wir müssen sorgfältig überlegen, wie wir die städtischen Mittel einsetzen, eine Neuverschuldung halten wir den jungen Generationen gegenüber für nicht gerecht. Klimaschutz lässt sich mit den vorhandenen Mitteln effektiv bewerkstelligen und steht nicht im Widerspruch zu ebenso generationengerechter Fiskalpolitik.“

„Die Erhöhung der Parkgebühren ist absolut unnötig, hilft dem Klima kein bisschen und ist nur sozial ausgrenzend. Wer wirksamen Klimaschutz will, sollte den ÖPNV konsequent ausbauen, bevor er nur mit dem Gedanken spielt, repressive Maßnahmen gegen das Auto zu ergreifen“, sagte der Kreisvorsitzende der Jungen Union Heidelberg Julian Bollig, „Der grüne Feldzug gegen das Auto ist in Heidelberg völlig fehl am Platz. Parkgebühren von 3€ pro Stunde sind bloßer Wucher, das trägt die Junge Union Heidelberg nicht mit.“

Die jetzt in Neuenheim mit dem Schriftzug „Lass den Scheiß“ besprühten SUVs sind Ausdruck einer gewalttätigen und extremistischen Tendenz, der wir als Gesellschaft geschlossen entgegentreten müssen.

Die JU Heidelberg weist die Vorwürfe der Landesvorsitzenden der Grünen BW, Sandra Detzer zurück. Anlässlich der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend in Heidelberg hatte diese in einem Facebook-Post der Jungen Union vorgeworfen, sie sei debattenscheu und mache „sich einen schlanken Fuß“, wenn es um Zielkonflikte in der Politik gehe.

Die jetzt vom Verwaltungsgericht Karlsruhe bestimmten Sperrzeiten von 24 Uhr unter der Woche und mindestens 2:30 Uhr am Wochenende sind nicht nur schädigend für die Wirtschaft der Heidelberger Altstadt, das studentische Leben und die Zukunft Heidelbergs, sie sind vor allem das Ergebnis eines Prozesses, der gerade nicht von Kompromissbereitschaft und nachbarschaftlichem Entgegenkommen gekennzeichnet war.